So fing alles an

 

Schon als Kindergartenkind wünschte ich mir jeden Geburtstag und jeden Weihnachten ganz unverdrossen immer wieder einen Hund…

Meine Eltern fanden durchaus, dass die Kinder davon profitieren wenn sie sich um ein Tier kümmern müssen, als ich etwas älter war bekam ich daher ein Zwergkaninchen. Das Kaninchen stellte sich jedoch als Schummelpackung heraus, es war ein Belgischer Riese, und zog daher sehr bald wieder um, in ein Freilaufgehege bei entfernten Verwandten. Ich wünschte mir daraufhin einen Hund.

Ein paar Jahre später bekam ich einen Wellensittich. Der Wellensittich wollte aber weder seinen Namen lernen noch fröhlich auf meiner Hand sitzen sondern immer nur auf seiner Stange hocken und rumpiepen. Ich malte einen Hund auf meine Wunschliste.
Nach dem Wellensittich schenkten meine Eltern mir ein Aquarium mit Goldfischen. Ich schrieb ‘Hund!’ ganz oben auf die nächste Liste.
Nun gab es zu Weihnachten ein Meerschweinchen. Und mein Vertrauen in die Kraft von Wunschzetteln war auf immer zerstört.

 

Mit Hase

 

Daher lebte ich für viele Jahre ein aktives aber hundeloses Leben. Was man halt so tut ohne Hund – durch die Welt reisen, Parties feiern etc. Bis ich irgendwann aufwachte und mir einfiel, dass kein Wunschzettel mehr nötig ist – Heureka!

 

Da ich ein sehr gründlicher Mensch bin, stieg ich also in die Hundeplanung ein…
Welche Rasse kommt für mich als Ersthundebesitzer überhaupt in Frage?
Was sind die Bedürfnisse dieser Rasse?
Wie groß wird das Tier?
Wie alt?
Ist der Hund leicht zu führen, lernfreudig und ein entspannter Kamerad?
Etc. etc…
Bücher gelesen, stapelweise.
Im Internet aufgeschlaut, stundenlang.

Und bin mit einer hundebesitzenden Bekannten bei einer Tierärztin auf eine Ausstellung ‘Alles zum Thema Hund’ gegangen. Gründliche Recherche, wollte nichts dem Zufall überlassen. Auf die Frage der Tierärztin, welcher der ca. 95 anwesenden Hunde denn meiner sei, habe ich dann ganz betrübt sagen müssen ‘Keiner. Bin noch Hunderhalterin im Training’.

10 Minuten später klopft mir eine wildfremde Frau auf die Schulter, “Hallo! Ich habe gehört Du suchst einen Hund?” – Ihr ahnt den Ausgang der Geschichte… Den nächsten Teil schreibe ich in einem weiteren Post, das wird hier sonst zu lang…

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